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Inklusives Arbeiten im Pflegedorf in Flammersfeld

11.10.2020

Im Januar dieses Jahres zogen die ersten Bewohner ins neue Pflegedorf in Flammersfeld ein. Seit Juli trifft man dort nun auch regelmäßig einige Beschäftigte der Werkstatt an, die tatkräftig mitwirken.

Denn diese Beschäftigten absolvieren alle ein Praktikum, in welchem sie festen Aufgaben nachgehen. Die Tätigkeitsfelder sind dabei vielseitig, aber immer angepasst an die Interessen und Fähigkeiten der jeweiligen Praktikanten. So unterstützen die einen den Hausmeisterdienst, während andere Verwaltungsaufgaben übernehmen oder in der Hausgemeinschaft mitarbeiten. Begleitet werden die Praktika von dem Arbeitstrainer der Westerwald-Werkstätten Herrn Knut Seelbach und den jeweiligen Ansprechpartnern vor Ort. Aber es soll auf Dauer nicht nur bei Praktika bleiben. Denn Ziel ist es, einzelnen Beschäftigten einen festen Außenarbeitsplatz im Pflegedorf zu ermöglichen. Es arbeiten also Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlich miteinander. Diese Entwicklung ist ein wichtiger Schritt in Richtung inklusive Arbeitsplätze in der Region.

Im Gespräch mit „Lebenshilfe Aktuell“ resümierte Knut Seelbach die ersten Monate: „Zu Beginn unserer Tätigkeit haben wir sehr viele Gespräche im Pflegedorf und in den Werkstätten geführt um potentielle Praktikanten und Aufgaben zu finden. Am 15. Juli begann dann die erste Praktikantin und seitdem kommen fast jede Woche neue Praktikanten hinzu. Einige arbeiten den ganzen Tag. Aber es gibt auch Praktikanten, die nur stundenweise im Pflegedorf tätig sind. Jeder wird nach seinen Fertigkeiten und seinen Wünschen eingesetzt. Dazu haben alle die Chance in ihre Aufgaben hineinzuwachsen.
Im Vorfeld müssen die Praktika mit den einzelnen Beschäftigten und mit den Personen im weiträumigen Betreuungsumfeld abgesprochen werden. Daher müssen die Praktika gut geplant, begleitet und abgeschlossen werden. Viele Maßnahmen laufen gut an und greifen dementsprechend. Doch es gibt auch Momente mit Rückschlägen. Alle Beteiligten finden jedoch, dass das inklusive Arbeitsfeld sinnvoll ist und unterstützen die Werkstatt-Beschäftigten bei der täglichen Arbeit. Schließlich es geht um Inklusion und um das Wohlbefinden der Bewohner.“

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