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Klima- und Umweltschutz in der Kindertagesstätte der Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen

Klima- und Umweltschutz sind derzeit aktueller denn je. Ob der Dürresommer des letzten Jahres, dessen Auswirkungen noch immer zu spüren sind oder der jüngste Bericht des Weltbiodiversitätsrats, wonach 1 Mio. Arten vom Aussterben bedroht sind – es scheint an der Zeit für einen gewaltigen Paradigmenwechsel zu sein. Bereits seit Monaten demonstrieren Schülerinnen und Schüler im Rahmen der „Fridays for future-Bewegung“ für eine Politik, die diesen desaströsen Entwicklungen Rechnung trägt. Dass man nicht erst in der Schule sein muss, um sich für unsere Umwelt und das Klima zu engagieren beweisen derzeit die Kinder der Kindertagesstätte Kleine Hände der Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen in Wissen/Schönstein. Bereits seit Mai beschäftigen Sie sich im Rahmen eines Bildungsprojektes ausgiebig mit dieser Thematik.

Vom Wetter selbst sind die Kinder natürlich täglich unmittelbar betroffen. Mal ist es regnerisch und plötzlich scheint wieder die Sonne. Warum es ständig zu solchen Wetterschwankungen kommt, wurde im Laufe des Projekts anhand vieler Sachbücher oder auch in Liedform geklärt. Außerdem haben die Kinder haben eine Wetterstation gebaut, die aus einem Tannenzapfen besteht in dem ein Zahnstocher an der Seite befestigt wurde. Je nach Wetterlage hat sich der Zapfen geschlossen und geöffnet. So zeigte der Zahnstocher bei Regen nach oben und bei Sonnenschein nach unten. Die Beobachtungen und Antworten waren sehr interessant: „Wenn die Sonne scheint, wachsen Stacheln.“. Die Kinder konnten anschließend das Wetter in einen selbst entworfenen Wetterkalender eintragen und mit der Wetterapp vergleichen. In der Wetterapp, die auch einem Kalender glich, hatten die Kinder die Möglichkeit im Vorfeld das Wetter vorherzusagen und einzutragen. Damit konnten alle Aktivitäten anschaulich dargestellt werden und waren für alle nachvollziehbar.
Spannend war für alle die Verknüpfung zum Thema Klima. Was ist denn eigentlich Klima? Und was ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima? Zum Klimawandel konnten die Kinder einiges beitragen: „Das Eis an den Polen schmilzt“, „Flüsse und Bäche gehen weg“, „Wenn die Autos fahren, kommt hinten Gas raus“, „Wenn die Kühe pupsen, kommt Gas“, „Der Rauch von Fabriken ist nicht gut für das Klima“. Anhand von einem Klimaschutzlied konnte den Kindern spielerisch erklärt werden, was man für die Umwelt tun kann. Mehr Bäume können gepflanzt werden, die Stecker aus der Steckdose ziehen, nicht so lange Lampen anlassen und nicht so oft mit dem Flugzeug fliegen oder mit dem Auto fahren. In einem waren sich auch alle einig: Nicht so viel Müll machen!
Insgesamt kamen die Kinder zu dem Schluss, dass jeder in der Verantwortung steht und sich entsprechend verhalten muss. In der Kita wird durch einen bewussteren Umgang weniger Malpapier verbraucht. Dass unser Papier aus Bäumen hergestellt wird, war den Kindern noch nicht bewusst. Zudem liefern die Bäume auch Sauerstoff, die wir Menschen zum Atmen benötigen. Also, wenn wir mit dem Papier sparen, werden weniger Bäume gefällt und wir haben bessere Luft zum Atmen.
Die Kita Kleine Hände ist ganz stolz auf ihre „Klima- und Umweltschützer“ die sich alle einen „Klimaschützer-Orden“ verdient haben. Sie planen noch weitere Aktionen, wie zum Beispiel mit dem Förster in den Wald gehen, Experimente zum Thema C02, einen Ausflug zum Imker oder zur Mülldeponie nach Nauroth … und einiges mehr.

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