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Martin Diedenhofen (MdB) hospitiert – Lebenshilfe Altenkirchen war der Beginn

15.07.2022

Der heimische Abgeordnete Martin Diedenhofen begann heute (14. Juli) eine „Praktikums- Reise“. Im Rahmen der Besuche sollen, in den unterschiedlichen Branchen, die Probleme und auch das Positive zur Sprache kommen.

Altenkirchen. Nach langer Vorbereitungszeit konnte die Praktikums-Reise des hiesigen Bundestagsabgeordneten Martin Diedenhofen (SPD) beginnen. Das Ziel war die Werkstatt der Lebenshilfe in Altenkirchen. Hier, wie auch bei den kommenden Stationen, wollte Diedenhofen den Tagesablauf kennenlernen. So wurde auch er mit dem Fahrdienst des DRK-Kreisverbandes abgeholt. „Bereits hier konnte ich erste Eindrücke sammeln. Die Menschen mit Beeinträchtigung sind sehr mitteilsam und offen. Das zeigte sich in ihren Fragen, aber auch in ihrem unvoreingenommenen Verhalten“, so Diedenhofen.

In der Werkstatt angekommen ließ Diedenhofen sich den Tagesplan erläutern und stellte fest, dass der Tag in einer solchen Werkstatt sehr strukturiert ist. Ein Mitarbeiter erläuterte dies und nannte es wichtig und eine der Säulen bei der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen. Wir bieten den Menschen hier ein sicheres Umfeld, mit Regeln und Abläufen, die sich wiederholen, so ein Mitarbeiter. Auch die Gestaltung der Arbeitszeit ist, im Gegensatz zum „normalen“ Arbeitstag, anders. So wird in der Werkstatt auch auf die sportliche Betätigung Wert gelegt. Diedenhofen konnte an einem Boulespiel teilnehmen. Die Mitarbeitenden der Werkstatt zeigten hier keine Berührungsängste, was Diedenhofen durch seine offene Art auch förderte.

In den nächsten Monaten, so die Leiterin Gaby Wirtz des Büros in Altenkirchen, sollen die unterschiedlichsten Bereiche in Handel, Industrie, aber auch in der Pflege und anderen Dienstleistungen besucht werden. Die Termine stehen noch nicht fest, aber wir sind in den Planungen, so Wirtz. Im Gespräch zeigte sich Diedenhofen beeindruckt von der Leistung, die Betreuer und Betreuerinnen in einer solchen Einrichtung erbringen. Besonders beeindruckte ihn, dass auf die Bedürfnisse jedes einzelnen zu Betreuenden eingegangen wird. Dies, so die Mitarbeiter, ist eine wichtige Größe in unserer Arbeit. Wir müssen mit den verschiedenen Problemfeldern unserer Klienten vertraut sein, um ihnen ein Umfeld zu bieten, in dem sie sich entwickeln können.

Diedenhofen, im Bundestag Mitglied des Ausschusses für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen, sieht seine Praktikums-Reise auch als Informationsquelle. So konnte er bei der Lebenshilfe in Altenkirchen auch Eindrücke gewinnen, die für die Arbeit im Ausschuss wichtig sein können. Dazu gehören, neben den „kleinen Dingen“, wie abgesenkte Bordsteine für Rollstuhlfahrer auch die Integration solcher Einrichtung in das kommunale Umfeld. „Menschen mit Beeinträchtigungen gehören zu unserer Gesellschaft. „Ausgrenzen“ sollte der Vergangenheit angehören“, so Diedenhofen in einem Fazit. (kkö)

Bilder Copyright: kkö

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