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Mein Arbeitsplatz ist die KiTa

10.03.2022

Die Vermittlung von Außenarbeitsplätzen ist Teil des Integrationsmanagements der Westerwald Werkstätten. Dass die Einsatzbereiche sehr vielfältig sind und nicht nur im Bereich der Industrie liegen, zeigt sich bereits seit einigen Jahren in den Kindertageseinrichtungen der LEBENSHILFE Altenkirchen.

Doch auch bei anderen Trägern im Landkreis sind Werkstattbeschäftigte eine willkommene Unterstützung im (pädagogischen) Alltag von Kitas. In Kooperation mit dem Sozialdienst der Westerwald-Werkstätten, hat der Bereich Hilfen für Kinder sechs Beschäftigte interviewt, die dort ihren Platz gefunden haben. Sie erzählten von ihrem täglichen Arbeitsleben in einer Kindertagesstätte.

Clarissa Schlosser arbeitet seit 2016 in der Ev. KiTa in Daaden. Sie hat sich für ihren Außenarbeitsplatz beworben und freut sich, dass es damals geklappt hat. Durch die gute Zugverbindung macht ihr der Weg zur Kita und nach Hause keine Probleme. Am allerliebsten bastelt sie mit den älteren Kindern oder schaut sich mit den Jüngeren Bilderbücher an, aber auch Tätigkeiten wie z.B. beim Frühstück helfen, die Spülmaschine ausräumen oder den Windeleimer leeren, gehören zu ihrem Aufgabenfeld. Im Team fühlt sie sich wohl, genießt gemeinsame Veranstaltungen mit und ohne Kinder, hilft auch gerne in einer anderen Gruppe aus. Manchmal findet sie es aber auch sehr stressig, z.B., wenn Termine anstehen. Gerne hätte sie mehr Geld zur Verfügung, aber ansonsten schreibt sie zu Aktivitäten außerhalb ihrer Dienstzeit: „Ich bin sehr glücklich, wenn Freizeiten stattfinden“.

Die letzte Beschäftigte in einer KiTa möchte nicht so gerne in die Öffentlichkeit, aber hat ebenfalls an dem Interview teilgenommen. Die junge Frau ist bereits seit 2018, nach einer erfolgreichen Probearbeit, auf ihrem Außenarbeitsplatz tätig und berichtet, dass die Arbeit mit den Kindern ihr sehr viel Spaß macht. Sie fährt täglich mit dem Familienauto zur KiTa. Hauptsächlich wird sie in der Kinderbetreuung eingesetzt. Vielfältig sind hier ihre Aufgaben, z.B. vorlesen, spielen, die Kinder beobachten, trösten, mit ihnen frühstücken gehen, morgens in Empfang nehmen und nachmittags zur Übergabe an die Eltern begleiten. Sie findet ihre Arbeit sehr abwechslungsreich und kennt ihre Aufgaben genau. Im KiTa-Team fühlt sie sich sehr wohl, beschreibt die Zusammenarbeit als gut funktionierend, auch dadurch, dass sie viel miteinander sprechen. Besonders die Team-Tage gefallen ihr gut, da sie immer an verschiedenen Orten stattfinden und das gesamte Team daran teilnimmt. Die gute Zusammenarbeit findet sich auch in ihrem Wunsch für die Zukunft wieder: „Mein Wunsch ist es, weiterhin hier zu arbeiten, weil ich mich in unserer KiTa sehr wohlfühle und hier alles passt- von den Kolleginnen bis zu den Kindern.“

Die Außenarbeitsplätze gehören fest zu den konzeptionellen Angeboten der Lebenshilfe und ermöglicht damit Menschen mit Behinderung Selbstbestätigung, Selbstständigkeit, soziale Anerkennung und ein Leben in einer Gemeinschaft außerhalb der Werkstätten zu erfahren. Fachliche Begleitung und individuelle Unterstützung erhalten alle Befragten sowohl im Team der jeweiligen KiTa als auch durch einen regelmäßigen Austausch mit einer betreuenden Fachkraft der Westerwald-Werkstätten. Aber auch auf dem Außenarbeitsplatz bleiben die an der Maßnahme teilnehmenden Frauen Beschäftigte der Werkstatt und können an den vielfältigen Bildungsangeboten oder Freizeiten teilnehmen.

Alle sechs Teilnehmerinnen erzählen, dass sie mit ihrem Außenarbeitsplatz sehr zufrieden sind. Auch wenn sie sich wünschen, dass die Pandemie endlich vorbei wäre - ihren Arbeitsplatz in der KiTa möchte keine mehr hergeben.

Clarissa Schlosser

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