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Mein Arbeitsplatz ist die KiTa

10.03.2022

Die Vermittlung von Außenarbeitsplätzen ist Teil des Integrationsmanagements der Westerwald Werkstätten. Dass die Einsatzbereiche sehr vielfältig sind und nicht nur im Bereich der Industrie liegen, zeigt sich bereits seit einigen Jahren in den Kindertageseinrichtungen der LEBENSHILFE Altenkirchen.

Doch auch bei anderen Trägern im Landkreis sind Werkstattbeschäftigte eine willkommene Unterstützung im (pädagogischen) Alltag von Kitas. In Kooperation mit dem Sozialdienst der Westerwald-Werkstätten, hat der Bereich Hilfen für Kinder sechs Beschäftigte interviewt, die dort ihren Platz gefunden haben. Sie erzählten von ihrem täglichen Arbeitsleben in einer Kindertagesstätte.

Bereits seit 2011 arbeitet Deborah Weis in der KiTa Hand in Hand der LEBENSHILFE Altenkirchen in Alsdorf. Ein erstes Praktikum absolvierte sie vorher in der Kath. KiTa in Herdorf, wo sie schnell merkte, dass ihr die Arbeit mit jüngeren Kindern großen Spaß macht. So stand für sie nach einem weiteren Praktikum in Alsdorf fest, dass eine KiTa ihr Arbeitsplatz sein sollte. Morgens wird sie zu Hause mit dem DRK-Bus abgeholt, aber nachmittags fährt sie alleine mit dem Zug. Ihre Aufgaben sind sehr abwechslungsreich. So verrichtet sie nicht nur hauswirtschaftliche Tätigkeiten im Bistro und in der Küche, sondern verbringt auch viel Zeit in eine der integrativen Gruppen, in der sie die Fachkräfte in der Betreuung der Kinder unterstützt. Wichtig ist ihr vor allem auch, dass sie zum Team gehört und auch da an gemeinsamen Essen, Feiern oder sonstigen Gelegenheiten selbstverständlich teilnehmen kann. Kleinere Probleme mit Kindern oder auch mal im Team klärt sie gerne möglichst direkt. Auf die Frage nach ihren Wünschen für die Zukunft antwortet sie: „Etwas mehr Geld verdienen und eine passende Fortbildung für die KiTa besuchen“.

Die Außenarbeitsplätze gehören fest zu den konzeptionellen Angeboten der Lebenshilfe und ermöglicht damit Menschen mit Behinderung Selbstbestätigung, Selbstständigkeit, soziale Anerkennung und ein Leben in einer Gemeinschaft außerhalb der Werkstätten zu erfahren. Fachliche Begleitung und individuelle Unterstützung erhalten alle Befragten sowohl im Team der jeweiligen KiTa als auch durch einen regelmäßigen Austausch mit einer betreuenden Fachkraft der Westerwald-Werkstätten. Aber auch auf dem Außenarbeitsplatz bleiben die an der Maßnahme teilnehmenden Frauen Beschäftigte der Werkstatt und können an den vielfältigen Bildungsangeboten oder Freizeiten teilnehmen.

Alle sechs Teilnehmerinnen erzählen, dass sie mit ihrem Außenarbeitsplatz sehr zufrieden sind. Auch wenn sie sich wünschen, dass die Pandemie endlich vorbei wäre - ihren Arbeitsplatz in der KiTa möchte keine mehr hergeben.

Deborah Weis

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